Geschichte

Entwicklung des Standorts Rostock

Seit dem 01.01.1992 ist das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung am Standort Rostock vertreten.

Dem Beschluss des Wissenschaftsrates in der 'Stellungnahme zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR in den Fachgebieten Mathematik, Informatik, Automatisierung und Mechanik vom März 1991' folgend hat die Fraunhofer- Gesellschaft auf ihrer Senatssitzung im April 1991 die Eröffnung von eigenständigen und als Außenstelle geführten Fraunhofer-Einrichtungen in den Neuen Bundesländern beschlossen.

Als eine solche Außenstelle – eine von 19 Fraunhofer- Einrichtungen in den neuen Bundesländern – startete die Forschungsgruppe im Januar 1992 mit sieben Mitarbeitern, die aus Akademie-Instituten der DDR und Fachbereichen der Universität Rostock kamen.

Mit der Wahl des Standortes Rostock wurde an eine bereits Ende der 60er Jahre begründete Forschungstradition im Bereich der Computergraphik angeknüpft. In der ehemaligen DDR entstand an der Universität Rostock – zunächst als Spezialisierung innerhalb der Mathematik, dann angegliedert an das Rechenzentrum der Universität und ab 1985 innerhalb des neu gegründeten Fachbereiche Informatik – ein Forschungsschwerpunkt Graphische Datenverarbeitung mit vielen Anwendungen im Schiffbau.

Seit seiner Gründung arbeitete das Fraunhofer IGD in Rostock eng mit der Universität Rostock, insbesondere der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, sowie mit der 1991 in Rostock eröffneten Geschäftsstelle des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) zusammen.

Seit der Eingliederung der Geschäftsstelle Rostock des ZGDV im März 2009 arbeiten am Standort mehr als 30 Mitarbeiter und 50 wissenschaftliche Hilfskräfte. Sie bearbeiten Forschungsprojekte und unterstützen Unternehmen durch Beratung und innovative Lösungen der Computergraphik.