Im Rahmen des Projektes MARSPEED - Trainingssimulator für maritime Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge erstellen wir Interaktionskonzepte und Mockups für Benutzungsschnittstellen. Des Weiteren ist es unsere Aufgabe, die Benutzungsfreundlichkeit der entstehenden Prototypen zu sichern.
Der sich entwickelnde Markt für maritime Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge generiert einen Bedarf an neuartigen Ausbildungsumgebungen, die speziell auf diese Klasse von Fahrzeugen zugeschnitten sind und ein Training in unterschiedlichen didaktischen Konstellationen ermöglichen. Besondere Dringlichkeit besteht für die neuartige Klasse der Bodeneffektfahrzeuge (BEF), die sich am Anfang der kommerziellen Verwertung befinden.
Ein Bodeneffektfahrzeug bewegt sich im Seeraum und ist als Schiff klassifiziert. Es hat daher alle für Wasserfahrzeuge geltenden Regeln zu beachten. Die im Vergleich zu anderen Wasserfahrzeugen unverhältnismäßig hohe Geschwindigkeit führt aber dazu, dass sich die auszuführenden Manöver von denen auf einem klassischen Wasserfahrzeug unterscheiden. Die Beherrschung solcher Manöver kann nicht in der Praxis trainiert werden, sondern es ist ein Training an einem Schiffsführungssimulator erforderlich.
Unsere Aufgabe im Projekt ist es, die Benutzungsfreundlichkeit der entwickelten
Software- und Hardware-Prototypen zu sichern. Im Rahmen dieser Aufgabe wenden wir Methoden des Usabitility Engineering zur Konzeption und Evaluation von Benutzungsschnittstellen zum Einsatz an. Forschungsschwerpunkt ist es, die Benutzungsfreundlichkeit der entstehenden Simulationswerkzeuge anhand durchgängiger Kriterien bewerten und optimieren zu können.
In unserem Teilprojekt "Didaktisches Konzept und Usability Engineering" arbeitet ebenfalls ein Wissenschaftler des Kompetenzbereiches "Knowledge EngieeneringTechnologies" deren Aufgabengebiet hier beschrieben wird.
Projektpartner
Laufzeit: 1. Mai 2008 - 30. April 2010
Ansprechpartner: Dr. Jörg Voskamp